
Hallo, mein Name ist Jörg Kloning, ich bin 40 Jahre alt und Inhaber von FliegendesAuge – meinem eigenen Drohnendienstleistungs-Unternehmen.
Dieser Artikel ist ein kleines Geständnis. Vielleicht auch eine Hilfe für andere, die in einer ähnlichen Situation sind. Und ganz nebenbei eine kleine Ankündigung für eine geplante Werbekampagne.
Warum ich das schreibe
Ganz einfach: Weil es mir hilft. Und vielleicht auch anderen, die mit ähnlichen Problemen kämpfen.
Die Idee kam mir gestern – nach einem Gespräch mit meinem Nachbarn.
Er fragte mich ganz beiläufig:
„Und, wie läuft’s mit der Drohnengeschichte?“
Ich antwortete etwas verlegen, dass es zäh anläuft. Mein größtes Problem sei, dass Drohnen in Bayern bisher nur spärlich angenommen werden – und ich einfach nicht verstehe, warum.
Bayern nennt sich Hightech-Standort. Wir haben tausende Solaranlagen, um die sich kaum jemand kümmert – eigentlich müsste das doch für mich regelmäßig Kunden bedeuten, oder?
Ich erklärte ihm:
Ich kann Industriebetrieben über 60 % bei Höheninspektionen sparen.
Ich kann Kieswerke mit Messflügen unterstützen, die in Minuten das Volumen von Materialhaufen erfassen.
Ich kann Thermalinspektionen kostenlos anbieten – warum also will das niemand nutzen?
Mein Nachbar nickte und fragte dann ganz trocken:
„Das kannst du mit deiner Drohne?“
Dieser Satz traf mich wie ein Schlag in den Magen.
In diesem Moment wurde mir klar: Ich habe versagt.
All die E-Mails, Telefonate, teuren Flyer – alles umsonst.
Mein Fehler: Ich ging davon aus, dass potenzielle Kunden wissen, was mein Service eigentlich bietet.
Vielleicht war es Arroganz. Vielleicht einfach Naivität. Aber ich hatte überschätzt, wie viel Wissen über Drohnentechnik in den Köpfen meiner Zielgruppe wirklich vorhanden ist.
Was ich daraus gelernt habe
Später im Gespräch zeigte ich meinem Nachbarn ein kurzes Video von einem meiner letzten Flüge.
Seine Reaktion:
„Ahhh, das geht also auch?! Wusste ich nicht!“
Da war’s mir endgültig klar:
Ich habe den Menschen nicht erklärt, was meine Drohne eigentlich kann.
Ich habe gedacht, das sei allgemein bekannt – war es aber nicht.
Deshalb werde ich das jetzt ändern.
In den kommenden Wochen plane ich eine Videoreihe, in der ich einfach und verständlich erkläre,
- was eine Drohne kann (und was nicht),
- wie sie eingesetzt werden kann,
- und welchen konkreten Mehrwert sie bringt.
Keine Hochglanz-Werbung, sondern ehrliche Aufklärung.
Für alle, die gerade mitlesen
Vielleicht denkst du jetzt:
„Na klar, das ist doch selbstverständlich!“
Ja, hätte ich auch gedacht. Aber Marketing war nie mein Fachgebiet.
Alles, was ich über Kommunikation weiß, habe ich mir selbst beigebracht.
Und manchmal muss man einfach scheitern, um zu verstehen, worum es wirklich geht.
Wenn dieser Artikel einem anderen Gründer, Techniker oder Dienstleister hilft, denselben Fehler nicht zu machen, dann hat er seinen Zweck erfüllt.
Denn am Ende geht es nicht darum, wie gut unsere Technik ist –
sondern wie gut wir erklären können, was sie leistet.

